Seit Monaten gibt es keinen Sport mehr in der Römerberghalle, doch nun sahen sich die Mitglieder der SuS-Handballer zumindest bei ihrer Jahreshauptversammlung wieder. Und die Grün-Weißen beeilten sich bei ihrem Treffen. So wurden Klaus Wabner (2. Abteilungsleiter), Ann-Kathrin Schwenk (2. Geschäftsführerin) und Manuel Hößl (2. Kassierer) in Rekordzeit gewählt, zuvor der Vorstand um Abteilungsleiter Manfred Heinz, der nicht zur Wahl stand, entlastet und die Berichte von Vorstand und Mannschaften abgegeben.

"Es ist eine unwirtliche Situation, in der wir uns hier treffen, wo wir eigentlich Handball spielen", so Heinz, der Hoffnungen auf die Zeit nach den Impfungen setzt und dann für die neue Saison wieder die Karte Handball in der Römerberghalle ausspielen lassen will. "Wir sagen Danke an alle Mitglieder, die uns nicht alleine gelassen haben, auch wenn wir zurzeit aufgrund der Pandemie keine Gegenleistung als Verein leisten können." Gleiches gilt auch für alle Ehrenamtliche und natürlich die Sponsoren. Bei der nächsten Jahreshauptversammlung sollen dann endlich wieder die sportlichen Aspekte im Vordergrund stehen. Über die konnten die SuS-Handballer bei ihrer Versammlung wenig berichten.

Sechs Monate kein Handball, sechs Monate kein Training oder Spiel in der Römerberghalle. Für Handball-Verbandsligist SuS Oberaden liefen die Planungen für die Zukunft der Cobras trotzdem weiter.

Natürlich sind die Bedingungen nicht befriedigend nach dem alternativlosen Abbruch der Saison nach nur einem Spieltag. Im vergangenen Sommer gab es einen großen Neuaufbau mit sechs Zugängen. Und dann gab es am ersten Spieltag eine Niederlage (28:33) bei der HSG Altenbeken/Buke. Und danach war direkt wieder Ende, die Corona-Pandemie machte dem Hallensport einen Strich durch die Rechnung. Mittlerweile ist die Verbandsliga-Spielzeit längst abgebrochen.

Trotz allem muss es weitergehen und die Personalplanungen wurden für die Saison 2021/22 vorangetrieben. Spielertrainer Mats-Yannick Roth wird die Vorbereitung für eine neue reguläre Meisterschaft in einem dritten Jahr angehen werden, unterstützt wird er weiter von Stephan Schichler als Co-Trainer und Björn Schwarz als Torwarttrainer.

Das Ziel ist klar: Die Cobras wollen mit der "neuen" Mannschaft in die neue Saison gehen. "Umso erfreulicher ist es, dass uns praktisch ausnahmslos alle Spieler ihre Zusage gegeben haben." 17 Spieler inklusive Roth und Schichler umfasste der Kader, 16 werden weitermachen. "Nur Lukas Noe könnte uns aus beruflichen Gründen verlassen", so Roth. Ob und wann eventuell noch vor der Sommerpause gespielt werden wird, ist noch unklar. Doch für die neue Spielzeit wollen die Cobras in der Verbandsliga gut vorbereitet sein. Nicht nur für ein Spiel. Das wiederum hängt aber von der Corona-Pandemie ab.

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