SuS Oberaden - TuS Bielefeld-Jöllenbeck 24:20 (9:8)

Die Erleichterung war groß, der Jubel ebenso. Nach der klaren Niederlage bei der Oberliga-Premiere in Mennighüffen gab es am zweiten Spieltag für die Cobras den ersten Sieg und der war völlig verdient.

 

Verdient vielleicht nicht aufgrund der guten spielerischen Leistung aber auf jeden Fall aufgrund der kämpferischen Einstellung. „Wir haben gegen Jöllenbeck mit unserem Kampfgeist den entscheidenden Punkt auf unserer Seite gehabt und dadurch die Partie auch gewonnen“, freute sich Trainer Alexandros Katsigiannis, der in der Woche nicht mittrainiert hatte weil er als Lehrer auf einer Klassenfahrt in Italien weilte.

Dabei hatte es zu Beginn der Partie nach einer Wiederholung des Spiels der Vorwoche ausgesehen. Jöllenbeck bestimmte die Anfangsphase, die Cobras kamen erst nach fünf Minuten zum Treffer (1:3 durch Siebenmester Herold) und beim 6:2 für die Gäste (14.) sah es nicht wirklich gut aus für die Grün-Weißen vom Römerberg. Doch wie schon in Mennighüffen rissen sich die Cobras am Riemen und kamen Tor um Tor heran. Die Gäste trafen in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit nur noch zweimal, der SuS dagegen siebenmal und damit zur Halbzeitführung von 9:8. „Wir haben aufgrund unserer Wechsel hinten und vorne Körner gespart und waren dadurch frischer, auch in der zweiten Halbzeit“, so Katsigiannis zur Absprache mit seinem Co Stephan Schichler. Der Plan ging auf.

m makusDenn im zweiten Abschnitt, der in Mennighüffen noch böse in die Hose ging, erarbeitete sich der SuS eine klare Führung, die er nicht mehr abgab. Von 12:11 (35.) zogen die Oberadener auf 18:13 (49.) davon und lagen beim 21:15 (54.) sogar mit sechs Toren vorn. Das reichte, auch wenn es am Ende „nur“ vier Tore waren, mit denen Oberaden vor den Bielefeldern lag. „Dieser Sieg war sehr wichtig und die gewünschte Überraschung, mit der wir uns bis zur Rückkehr unserer Verletzten über Wasser halten müssen“, sagt der Trainer, der vor allem die Abwehr mit Marvin Makus (im Bild) im Tor hervorhob. „Eigentlich haben aber alle ein Lob verdient, das war eine fantastische Leistung.“

SuS: Marvin Makus/Börge Klepping (n.e.) - Fabian Lauber 1, Lukas Noe, Bastian Herold 1/1, Till Stock, Alexandros Katsigiannis 3/1, Pascal Stennei 8, Fabian Maschewski 2, Tim Braach, Bastian Stennei 7, Tim Holtmann 1, Nico Wagner 1