HTV Hemer - SuS Oberaden Mi., 18 Uhr

Englische Woche für die Cobras, die am Tag der deutschen Einheit nach Hemer müssen. „Für mich eine unverständliche Planung des Verbandes mit dieser Spieltagsfülle Anfang Oktober und den anstehenden Herbstferien ohne Partien. Das hätte man sicher auch anders lösen können“, übt Alexandros Katsigiannis SuS Katze Trainer 600x600Kritik an der Ansetzung. Trotzdem ist der Cheftrainer der Oberadener aber mit dem Start auch zufrieden, denn „der Druck liegt nach unserem Sieg gegen Jöllenbeck und der guten Leistung gegen Hamm bei anderen Teams“. Hemer ist mit zwei Heimsiegen und zwei Niederlagen in fremder Halle in die Saison gestartet. Gegen Möllbergen (34:28) und Harsewinkel (27:18) gab es Erfolge im Grohe Forum, in Soest (27:33) und Gladbeck (26:30) reichte es dagegen nicht für Punkte.

„In Heimspielen ist der HTV stark, verfügt über zahlreiche Spieler mit Oberliga- und Drittliga-Erfahrung“, weiß Katsigiannis zu berichten. „Mit etwas mehr Zugriff in der Abwehr und einem besseren Wurfergebnis am fremden Kreis kann es für seine Sieben vielleicht sogar zu einer Überraschung kommen. Fehlen werden nach wie vor Lauris Hajduk und auch Tim Fehring ist nicht dabei. Dafür könnte mit Mats-Yannick Roth ein wichtiger Spieler sein Comeback feiern, der gerade in der Abwehr mehr Halt geben soll. „Er kommt zu Wochenbeginn aus dem Urlaub und wir müssen sehen, wie weit seine Verletzung ausgeheilt ist“, sagt sein Trainer über den Rechtsaußen.

Die Trainingswoche haben die Cobras mit einem freiwilligen Wurftraining (mit zweistelligen Teilnehmerzahlen) am Montag begonnen und am Dienstag dann mit der Vorbereitung auf die Partie. „In der Kürze der Zeit ist für uns als reine Amateurmannschaft auch kaum mehr möglich“, nimmt ‚Katze‘ noch einmal leise die Kritik auf. „Unser Hauptaugenmerk liegt natürlich auch schon auf der Partie gegen den TuS Ferndorf II am kommenden Sonntag (7.10.) ab 18 Uhr. Doch zunächst geht es einmal in die Multifunktionshalle an der Sonnenblumenallee nach Hemer und will am Tag der deutschen Einheit vielleicht doch etwas zu feiern haben.