Erste Runde im Pokal des Handballverbandes Westfalen – Gruppe C. Ein erfolgreiches Turnier spielte der zuletzt in der Meisterschaft so arg gebeutelte SuS Oberaden innerhalb des Pokals des HV Westfalen. Als Gruppensieger nimmt er nun am Endturnier am 24. November teil. Zwei der drei Gegner der „Cobras“ stehen mit den beiden Landesligisten TuS Brockhagen und TV Olpe schon fest. „Das war ein absolut gelungenes Turnier“, so das Urteil von Spielertrainer Alexandros Katsigiannis. „Besonders von der Einstellung her hat mir das sehr gefallen. Nach den deutlichen Niederlagen war es ein Schritt in die richtige Richtung.“

SuS Noe 600x600ATV Dorstfeld – SuS Oberaden 15:16 (10:7). Der SuS kam gegen die Gastgeber nur schleppend ins Spiel. Das hatte zur Folge, dass der ATV im ersten Durchgang ständig führte und das teilweise mit vier Toren. Besonders gegen die körperlich robuste und defensiv eingestellte 6:0-Deckung der Dortmunder taten sich die „Cobras“ schwer. „Da kam zu wenig aus dem Rückraum und wir haben es zu viel über den Kreis versucht. Dadurch haben wir uns drei, vier Gegenstöße eingefangen“, berichtete „Alex“.
In der zweiten Hälfte wurde die Deckung umgestellt und der SuS kassierte nur noch fünf Gegentore. So konnte er Tor um Tor aufholen. In die Karten der Oberadener spielte natürlich das Verhalten des ATVs, der sich häufig mit den Schiedsrichtern anlegte und dafür Zeitstrafen kassierte. „Da haben sie sich selber aus dem Rhythmus gebracht.“ Bestnoten vom Trainer erhielten in diesem Spiel Torhüter Börge Klepping und Linksaußen Torben Roßfeld.
SuS: Makus (n.e.), Klepping; Hajduk (2), Noe (2), Katsigiannis (1), P. Stennei (3), Maschewski, Braach, Roßfeldt (7/3), Wagner, B. Neureiter (1), Schichler.

SuS Oberaden – HSC Haltern-Sythen 20:17 (10:8). Gegen den alten Rivalen aus gemeinsamen Verbandsligazeiten holte der SuS den zweiten Turniersieg. Die Mannschaft um „Alex“ Katsigiannis gab von Anfang an Gas und führte immer – abgesehen vom 14:14 in den zweiten 20 Minuten. Mit ausschlaggebend war, wie auch im ersten Spiel, dass es dem Oberligisten aus Bergkamen gelang, mal bis zu den Außen durchzuspielen. „Das hat uns in den Meisterschaftsspielen gefehlt.“ Profitieren konnte in diesem zweiten Spiel der dazugekommene Rechtsaußen Mats-Yannick „Bolle“ Roth. Ihn lobte der Trainer ebenso wie Torhüter Marvin Makus und Lukas Noe (im Bild).
SuS: Makus, Klepping (n.e.); Hajduk (2), Noe (3), Herold (3/2), Katsigiannis (), P. Stennei (3), Maschewski, Roth (5), Braach, Roßfeldt (4), Wagner.

Der SuS hat zwar jetzt Herbstpause und spielt erst am Samstag, 27. Oktober, um 19.30 Uhr beim Mitaufsteiger Schalke, trotzdem legt die Mannschaft nicht die Beine hoch, sondern trainiert durch.

Quelle:  www.sportkreisunna.de