TSG AH Bielefeld - SuS Oberaden So., 17 Uhr - Der erste Saisonsieg ist eingefahren und jetzt wartet die wohl schwerste Aufgabe in der Saison auf die Oberadener Cobras. Es geht zum ambitioniersten Verein der Liga, der unbedingt in die 3. Liga will. "Die Seidensticker-Halle war beim ersten Heimspiel mit gut 1.500 Zuschauern gefüllt", weiß SuS-Trainer Alexandros Katsigiannis.

 

"Ich habe dort vor über zehn Jahren selbst gespielt, wir sind damals knapp in die Oberliga abgestiegen. Der Etat der Bielefelder liegt deutlich über dem von Oberaden", so Katsigiannis. Umso überraschender war die Niederlage am letzten Spieltag in Gladbeck. "Da musste ich schon zweimal hinschauen." Die TSG ist trotzdem großer Favorit und wird weiter an ihrem langfristigen Ziel, Aufstieg in die Bundesliga, festhalten.

"Das sehen wir natürlich etwas anders", hat sich Katsigiannis etwas andere Ziele gesetzt. Und doch ist der SuS punktgleich mit den Gastgebern. Nicht dabei werden in Bielefeld Bastian Herold, Mats-Yannick Roth und Lauris Hajduk. "Bei Fabian Lauber müssen wir abwarten, vielleicht schonen wir ihn aber auch wenn es möglich ist", so der Trainer. Der will bis Ende Oktober/Ende November fünf bis sechs Punkte holen und dann bis Weihnachten nach der Rückkehr der Verletzten noch einmal nachlegen. "Dann könnten wir im Mittelfeld in die kurze Winterpause gehen und entsprechend beruhigter nachlegen".

Und vielleicht kann man bis dahin auch noch dem einen oder anderen Favoriten ein Bein stellen. Vielleicht schon in der Seidenstickerhalle an der Werner-Bock-Straße in Bielefeld.