Manchmal schreibt der Handball seine eigenen Geschichten – und manchmal entstehen sie genau in den Momenten, in denen es darauf ankommt. Beim SuS Oberaden wurde in den vergangenen Tagen ein neues Kapitel aufgeschlagen: Björn Schwarz, bisher Torwarttrainer, B-Lizenz-Inhaber und fester Bestandteil des Trainerteams, hat nach dem Weggang von Thomas „Thommy“ Brannekämper die Verantwortung für die 1. Mannschaft als Interimstrainer übernommen.
Dass diese Veränderung intern ruhig, respektvoll und professionell ablief, ist kein Zufall – sondern Ausdruck der Kultur beim SuS Oberaden. Thommy hat die Mannschaft in den vergangenen 1,5 Jahren mitgeprägt, entwickelt und begleitet. Dafür gilt ihm weiterhin großer Dank. Björn betont ausdrücklich, dass der Austausch und der persönliche Kontakt zu Thommy weiterhin positiv und wertschätzend sind. Ein sauberer Übergang – und ein starkes Zeichen für Zusammenhalt über Personalien hinaus.
Erstes Spiel, erste Bewährungsprobe – und ein Team, das zusammensteht
Sein erstes Spiel als Interimstrainer führte Björn Schwarz mit einem stark dezimierten Kader zur HSG Hattingen-Sprockhövel. Die Voraussetzungen hätten schwieriger kaum sein können:
Neben den ohnehin knappen personellen Ressourcen fehlten mit Hendrik Schuchtmann der Haupttorschütze verletzungsbedingt sowie Finn Bernemann krankheitsbedingt. Als einzige Unterstützung aus der zweiten Mannschaft sprang Julian Kleine ein – ein starkes Zeichen für die grün-weiße Einheit im Verein.
Und was dann folgte, war genau das, wofür die Cobras stehen.
Kampf. Leidenschaft. Mentalität.
Von der ersten Minute an war zu spüren, dass diese Mannschaft trotz aller Widrigkeiten geschlossen auftritt. Die Abwehr agierte aggressiv, aktiv und mit hoher Intensität. Immer wieder zwang Oberaden den Gegner zu Fehlern, stellte Passwege zu und arbeitete im Verbund – ein echtes Teamstatement.
Auch im Angriff erspielte sich das Team zahlreiche Chancen. Am Ende verhinderte lediglich die Chancenverwertung ein besseres Ergebnis und mögliche Punkte. Doch bis zur 55. Minute zeigte die Mannschaft eine Leistung, die Mut macht – und die unterstreicht, welches Potenzial in diesem Kader steckt, wenn er zusammensteht.
Björn Schwarz: Nähe zur Mannschaft, Fachkompetenz und klare Werte
Mit Björn Schwarz steht kein Unbekannter an der Seitenlinie, sondern ein Trainer mit fachlicher Qualifikation, Stallgeruch und direkter Nähe zur Mannschaft. Als langjähriger Torwarttrainer kennt er die Strukturen, die Spieler und die Dynamiken im Team. Als B-Lizenz-Inhaber bringt er zudem das notwendige Handwerkszeug mit, um die Mannschaft sportlich stabil durch diese Phase zu führen.
Sein Anspruch ist klar: Respekt vor der geleisteten Arbeit, klare Kommunikation, und ein Fokus auf Entwicklung, Stabilität und Identität.
Grün-weißer Blick nach vorn
Der SuS Oberaden wird die nächsten sportlichen Schritte in Ruhe analysieren und die zukünftige Trainerkonstellation verantwortungsvoll planen. Bis dahin liegt der Fokus auf dem, was auf dem Feld zählt: Einsatz, Zusammenhalt und Weiterentwicklung.
Das erste Spiel unter Björn Schwarz hat gezeigt:
Diese Mannschaft lebt. Diese Mannschaft kämpft. Diese Mannschaft ist SuS Oberaden.
Und genau darauf lässt sich aufbauen.
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